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Studieren mit Behinderung

Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung


 

Herzlich willkommen auf den Seiten "Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung".

Hier finden Sie Informationen zu verschiedenen Bereichen rund um das Thema Studium mit Behinderung oder chronischer Erkrankung.

Studierende mit einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit brauchen Studienbedingungen, die den individuellen Bedürfnissen angepasst sind. Dazu sollten sich Studieninteressierte möglichst frühzeitig über die Möglichkeiten informieren, die an der HAWK für behinderte und chronisch kranke Studierende bestehen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu folgenden Themen:

  • Nachteilsausgleiche und Härtefallregelungen
  • Prüfungsmodifikationen
  • Beratungsmöglichkeiten
  • organisatorische und finanzielle Hilfen
  • aktuelle Informationen für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen
  • Links und Adressen zum Thema Studieren mit Behinderung und chronischer Krankheit
  • bundesweites Mentoringprogramm für Studentinnen mit Behinderung
Nachteilsausgleiche und Härtefallregelungen

Studieninteressierte mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen können zusätzlich zum Zulassungsantrag Sonderanträge stellen. Diese sollen es den Bewerberinnen und Bewerbern ermöglichen, behinderungs- und krankheitsbedingte Nachteile auszugleichen.

Achtung:

Wegen einer Änderung der "Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen durch die Hochschulen" (Hochschulvergabe-Verordnung) fallen die bisherigen Anträge auf Nachteilsausgleich (Verbesserung der Durchscnhittsnote, Verbesserung der Wartezeit) weg.

Derzeit gibt es an der HAWK nur die folgende Möglichkeit:

  • Antrag auf sofortige Zulassung in der Quote für Fälle außergewöhnlicher Härte

Sie finden das entsprechende Antragsformular als Download auf dieser Seite.

Für nähere Informationen und Beratung zum Zulassungsantrag wenden Sie sich bitte an die Abteilung für Studentische Angelegenheiten.

 

Prüfungsmodifikationen

Für Studierende, die aufgrund ihrer Behinderung, einer Teilleistungsschwäche oder chronischen Erkrankung Studien- oder Prüfungsleistungen nicht in der eigentlich vorgesehenen Form erbringen können, gibt es die Möglichkeit auch hier einen Nachteilsausgleich zu beantragen.

Mögliche Nachteilsausgleiche können zun Beispiel sein:
•  Mündliche statt schriftlicher Prüfungen (Hausarbeiten) oder umgekehrt,
•  Verlängerung der Prüfungszeit,
•  Zulassen von Assistent/innen (auch als Schreibkraft, Dolmetscher/in, Vorleser/in)
•  Zulassen technischer Hilfsmittel,
•  Extraraum bei schriftlichen Prüfungen,
•  Ermöglichen von Ruhepausen bei längerer Dauer der Prüfungen
•  Walhmöglichkeit der Prüfer/innen bei mündlichen Prüfungen.

Die vorgeschlagene modifizierte Form der Prüfung muss einen gleichwertigen Leistungsnachweis ermöglichen.

Beraten Sie sich möglichst frühzeitig mit den Prüferinnen und Prüfern und dem zuständigen Prüfungsamt über die Art und den Umfang der notwendigen Prüfungsmodifikationen.

Die Beauftragte für die Belange von Studierenden mit Behinderung und chronischer Krankheit kann Sie dabei unterstützen und beraten.

 

bundesweites Mentoring-Projekt für Studentinnen mit Behinderung

Sie vermissen an der Hochschule persönliche Beratung und Ermutigung?
Ziel des Programms ist es, die Studien- und Berufsperspektiven der Frauen mit Behinderung zu verbessern, indem sie zwölf Monate lang von einer berufserfahrenen Mentorenpersönlichkeit begleitet werden. Gleichzeitig soll das Programm dazu beitragen, die Potenziale von Studentinnen und Akademikerinnen mit Behinderung in den Blick zu nehmen.
Die Biographien der Mentorinnen und Mentoren mit Behinderung, die das Projekt unterstützen, sind Mut machende Beispiele. Ihre Lebensleistungen verraten Kompetenzen, von denen alle lernen können, Studentinnen mit und ohne Behinderung. Dieser integrative Ansatz ist Bestandteil des Projekts.
( Prof. Dr. Gisela Muschiol, Vorsitzende Hildegardis-Verein)

Bewerbungsschluss für die Phase 2011/2012 ist der 15.9.2010

Bewerbungsunterlagen und Information:

Telefon: +49(0)228 7 96 95-141

mentoring@hildegardis-verein.de

http://www.mentoring-projekt.de/

 

 

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